Die deutsche Sopranistin ANNA ELISABETH HEMPEL ist junge aufstrebende Liedinterpretin, sowie Konzert- und Opernsängerin mit besonderer Hingabe zum zeitgenössischen Repertoire. 

Kürzlich trat sie im Rahmen der DIALOGE 2016 mit Wolfgang Rihms Untergang und Geistliche Dämmerung Op. 1 zusammen mit Sascha El Mouissi am Klavier im Wiener Saal der Stiftung Mozarteum auf. Im Oktober 2016 sang die Sopranistin den Liederzyklus „A Mirror On Which To Dwell“, eine Vertonung von Elliott Carter für Sopran und Kammerorchester von sechs Gedichten der amerikanischen Lyrikerin Elizabeth Bishop in Begleitung des österreichischen Ensemble für Neue Musik OENM mit Johannes Kalitzke als musikalischen Leiter und Oscar Jockel in Salzburg auf.

In der Oper CUCHULINN debütierte Anna Elisabeth Hempel 2015 erstmals in der Uraufführung von Patrick Pföss als EMER in der Auferstehungskirche Traunstein und 2012 war sie bereits in der österreichischen Erstaufführung Krenek’s Oper „Dark Waters“ als GIRL zu erleben. Sie wirkte im gleichen Jahr als Sängerin mit im EU-Projekt „Brezmejnost- grenzenlos“ mit konzertant-szenischen Auftritten in Österreich und Slowenien. In der Kinderoper „Der Igel als Bräutigam“ (Karsten Bohn/Hans-Josef Knaust) wirkte sie erstmals als böse Schwester mit. 

Anna Elisabeth Hempel studierte 2014-2016  in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair am Mozarteum Salzburg. Sie graduierte bereits  im Juni 2015 mit Auszeichnung  bei Michèle Crider in der Opernklasse der Univ. Mozarteum Salzburg. Sie arbeitete in ihrer Studienzeit mit Barbara Bonney, Boris Bakow, Eike Gramss*, Keckeis, Kai Röhrig, Gernot Sahler, Hariklia Apostolu, Karoline Gruber und Lutz Hochstraate in verschiedenen Produktionen und sang während des Opernstudiums die Partien der Barbarina und Marcellina (Le Nozze Di Figaro), Vespetta (Pimpinone), Norina (Don Pasquale),  Mélisande (Pelléas et Mélisande), Zerlina (Don Giovanni) sowie Damigella und Fortuna (L’incoronazione Di Poppea) im Großen Studio der Universität Mozarteum Salzburg. Mozarts Despina (Così fan tutte) sang die junge Sopranistin im Juni/Juli 2015 an verschiedenen Wiener Theatern (Theater Akzent, Ateliertheater, Burghof Groß Enzersdorf mit PassionArtists) sowie 2016 für die Kindertaschenoper die Zweite Dame und Königin der Nacht aus Mozarts Zauberflöte in Salzburg. Sie besuchte Meisterklassen bei Tanja D’Althann,  Barbara Bonney, Angelika Kirchschlager, Edith Mathis, Valentin Peytchinov, Thomas Moser, Julie Kaufmann und Janet Williams.

Bei den Salzburger Festspielen sang  Anna Elisabeth Hempel 2015 ein Sopransolo in Schuberts Lazarus mit Ingo Metzmacher, der Camerata Salzburg, sowie dem Salzburger Bachchor. 2015 war sie beim Liederabend im Bibliotheksaal des Kloster Polling mit Liedern und Duetten von Franz Schubert und Robert Schumann zu hören und sang dort wieder im Juli 2016 Arien und Duette aus Oper, Operette und Musical. 

Sie ist seit 2015 Sopranistin bei Bach Werk Vokal Salzburg unter der Leitung von Gordon Safari und trat seither mit Kantaten und Oratorien auf wie bspw. „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke BWV 84“, Weihnachtsoratorium BWV 248, in der Johannes-Passion BWV 245 oder mit Händels Messiah in Salzburg auf.

Konzerte, Liederabende und Messen sang Anna Elisabeth Hempel in Deutschland, Österreich und Slowenien u.a. beim Festival Musica Sacra Klagenfurt, im Salzburger Dom, Michaeliskirche Leipzig, St. Maria Plain, Christuskirche Salzburg/Berlin (Stabat Mater, Pergolesi), Stift St. Peters, Philharmonie Bad Reichenhall, Herkulessaal München, Schloss Stuttgart. Sie ist Gastsängerin bei mehreren Projekten des Salzburger Bachchores und des Philharmonia Chor Wien und trat in szenischen Produktionen von Philipp Stölzl/Christian Thielemann (Cavalleria Rusticana), Philipp Himmelmann/Stefan Soltesz (Mefistofele), Reinhard von der Thannen/Alejo Perez (Faust), Louis Langrée, Ivor Bolton (Mozart Requiem), Marc Minkowski (Die Schöpfung), HK Gruber (Die Dreigroschenoper), Pablo Heras-Casado (Elias 2016), Rudolf Buchbinder (Chorfantasie) und Ingo Metzmacher (Lazarus) mit der Sächsische Staatskapelle Dresden, den Wiener  Philharmonikern, dem Mozarteumorchester Salzburg, den Musiciens du Louvre, der Camerata Salzburg, dem OENM im Rahmen der Salzburger Festspiele, Festspiele Baden-Baden, Mozartwoche Salzburg, Konzerthaus Wien und mehrmals bei den Dialogen Salzburg auf.