Karoline Gruber wurde in Österreich geboren und studierte Theater-und Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Wien.

Nach ersten erfolgreichen Inszenierungen in Österreich und Deutschland erfolgte  ihr internationaler Durchbruch mit »Il mondo della luna« von Joseph Haydn, die sie 2001 mit  René Jacobs bei den Innsbrucker Festwochen erarbeitete und die 2002 von der Staatsoper Unter den Linden Berlin übernommen wurde.

Karoline Gruber war zwischen 2003 und 2005 regelmäßig Gast an der Hamburgischen Staatsoper, wo sie mehrere Inszenierungen erarbeitete.

2005 gab sie ihr Debut an der Staatsoper Wien, an der Sächsischen Staatsoper Dresden und an der Nikikai Opera Tokyo.

Zu ihren weiteren Stationen gehörten unter anderem das Teatro Nacional de Sao Carlos Lissabon, die Oper Leipzig, das Aalto Theater Essen und die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf.

Nach verschiedenen Lehraufträgen und Gastprofessuren übernahm Karoline Gruber von 2005-2010 eine befristete Professur für „Szenischen Unterricht“ an der Universität der Künste Berlin.

Weitere Gastprofessuren führten sie an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, das Opernstudio des Teatro Nacional de Sao Carlos Lissabon und das Opernstudio des New National Theatre Tokyo.

2011 gelang ihr ein großer Erfolg mit „Don Giovanni“ von W. A. Mozart an der Nikikai Opera Tokyo in Koproduktion mit der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf (2012) und ebenso mit „Lear“ von Aribert Reimann an der Hamburgischen Staatsoper mit Bo Skovhus als „Lear“ (2013). Diese Produktion ist vor kurzem als DVD bei Unitel/ Classica erschienen.

2015 inszenierte sie ebenfalls mit großem Erfolg an der Hamburgischen Staatsoper „Die Tote Stadt“ von E. W. Korngold und 2016 „Ariadne auf Naxos“ von R. Strauss an der Nikikai Opera Tokyo,  beide Produktionen zusammen mit der Dirigentin Simone Young.

2017 folgt u.a. „Der Spieler“ von S. Prokofjev an der Wiener Staatsoper und 2019 die Uraufführung „Orlando“ von Olga Neuwirth  nach dem Roman von Virginia Woolf, ebenfalls an der Wiener Staatsoper.

Seit 1. Oktober 2014 ist sie Professorin für das Fach „Musikdramatische Darstellung – szenisch“ an der Universität Mozarteum Salzburg.

Homepage: http://www.karoline-gruber.de