Gianni Schicchi

Giacomo Puccini

Mi 21.06.2017 / 19:30 Uhr / Premiere

Oper in einem Akt

 

Mitveranstalter: Department für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur

 

Programmheft

 


Zum Inhalt

„Zu mir: Der Tolle dort ist Gianni Schicchi; in seiner Tollwut plagt er so die anderen. / Der einst des besten Stücks der Herde wegen Buoso Donatis Stelle eingenommen, sein Testament verfasst und unterschrieben.“

Dante Alighieri „Inferno“, XXX. Canto 

Buoso Donati ist tot. Zum Leidwesen seiner Angehörigen hat der reiche Verstorbene seine Hinterlassenschaft einem Mönchsorden vermacht. Da ist guter Rat teuer. Der gerissene Gianni Schicchi findet einen Weg, neue Fakten zu schaffen und doch noch die Erbschaft zu ergaunern. Der Zweck heiligt die Mittel, die Lüge triumphiert über die Moral, und das Böse beschert ein gutes Ende: Die Erbschleicherei führt dazu, daß ein in Liebe entflammtes, aber mittelloses junges Paar doch zueinanderkommen kann.

Die makabere, bitterböse opera buffa „Gianni Schicchi“ über Habsucht und Betrug, krönte das am 14. Dezember 1918 an der New Yorker Metropolitain Opera uraufgeführte „Trittico“ - vorangestellt waren „Il Tabarro“ und „Suor Angelica“. 

Seinen Titelheld hatte der Librettist Giovacchino Forzano dem 30. Gesang des „Inferno“ der „Göttlichen Komödie“ von Dante Alighieri entlehnt, in welchem Gianni Schicchi seine Sünden büßend als tollwütiger und drangsalierender Irrgeist im achten Kreis der Hölle sein Unwesen treibt.

Das Departement Oper/Musiktheater (Klasse Gernot Sahler / Alexander von Pfeil) in Zusammenarbeit mit dem Department für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur bringt den Einakter in einer orchestralen Kammerfassung zur Aufführung.


Termine

Do 22.06.2017 / 19:30 Uhr

Sa 24.06.2017 / 18:00 Uhr

Mo 26.06.2017 / 19:30 Uhr


Besetzung

Musikalische Leitung Gernot Sahler, Roman Rotheneicher
Szenische Leitung Alexander von Pfeil
Bühne & Kostüm Amelie Ottmann, Charlina Lucas
Licht Raphael Fellner
Licht-Betreuung der Bühnenbildklasse Franck Evin
Musikalische Einstudierung

Julia Antonovitch, Dariusz Burnecki, Katia Borissova, Wolgang Niessner

Regieassistenz Agnieszka Lis
Regiehospitanz Katharina Schiller
Sprachbetreung Fausto Tuscano
Maske Jutta Martens

Kammerorchester Universität Mozarteum

 

Gianni Schicchi Darian Worrell
Lauretta, seine Tochter Anna Büchel/ Se Jin Park

Die Verwandten

Zita, Buosos Kusine Inês Rocha Constantino/ Theresa Schnellberger
Rinuccio, Zitas Neffe Nutthaporn Thammathi/ Hany Abdelzaher
Gherardo, Buosos Neffe Vladimir Potansky/ Jasper Sung
Nella, seine Frau Anna Samokhina/ Ezgi Güngör
Gherardino, beider Kind Sophia Fischbacher/ Sarah Bröter
Betto, Buosos Schwager Max Tavella/ Oscar Marin-Reyes
Simone, Buosos Vetter Manuel Winckhler/ Alexander Voronov
Marco, sein Sohn Audrius Martisius/ Benjamin Sattlecker
La Ciesca, Marcos Frau Eleonora Fratus/ Rea Alaburic
Maestro Spinelloccio, Arzt Slavis Besedin
Amantio di Nicolao, Notar Oscar Marin-Reyes
Pinellino, Schuster Jinghong Chen/ Emil Ugrinov
Guccio, Färber Emil Ugrinov/ Jinghong Chen
Buoso Donati Gerhard Hausl/ Ludvig Mayer