A MIDSUMMER NIGHT'S DREAM

OPER VON BENJAMIN BRITTEN

Libretto von William Shakespeare

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Mitveranstalter: Das Department für Bühnen- und Kostümgestaltung

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde der Universität Mozarteum.

 

Programmheft

 


VORSTELLUNGEN

GROSSES STUDIO MOZARTEUM SALZBURG
PREMIERE
DO | 21.06.2018 | 19:00 Uhr
VORSTELLUNG I 
SA | 23.06.2018 | 17:00 Uhr
VORSTELLUNG II
MO | 25.06.2018 | 19:00 Uhr
 



ZUM INHALT

 

Aufruhr im Elfenreich: Das Herrscherpaar Oberon und Titania hat sich über einen Knaben entzweit, den beide eifersüchtig für sich beanspruchen. Oberon beauftragt seinen Vertrauten Puck, ein bestimmtes Kraut herbeizuschaffen, dessen Saft einem Schlafenden in die Augen geträufelt diesen in denjenigen verliebt macht, den er beim Erwachen als erstes erblickt. Damit will er Titania für ihre Untreue bestrafen. Puck erwischt allerdings mit diesem Zaubermittel auch zwei herumirrende Liebespaare, die sich nun in völlig verkehrter Konstellation verlieben, was zum totalen Liebesdurcheinander führt. Jetzt ist es an Puck, die Sache wieder gerade zu rücken. Von diesen Geschehnissen zunächst noch unberührt, proben sechs Handwerker im Reich der Elfen das komische Trauerspiel Pyramus und Thisbe, das sie anlässlich der bevorstehenden Hochzeit ihres Landesherrn aufführen wollen. Doch auch sie geraten in das Verwirrspiel dieser Mitsommernacht.

Nacht, Wald, ein märchenhaftes Sujet mit Elfen, Feen und Geistern – bevorzugte Themen der Romantik sind in kaum einem anderen Werk der Weltliteratur so gehäuft vorweggenommen wie in Shakespeares A Midsummer Night’s Dream aus dem Jahr 1595. Es verwundert nicht, dass diese Komödie zahlreiche Komponisten zu einer Vertonung inspiriert hat. So schrieb beispielsweise Henry Purcell nach Shakespeares Vorlage seine Oper The Fairy Queen und Ambroise Thomas seine Oper Le songe d’une nuit d’été. Felix Mendelssohn schuf seine berühmte Ouvertüre und Bühnenmusik (inklusive Hochzeitsmarsch) zu Ein Sommernachtstraum und Carl Maria von Weber verwendete Elemente des Stoffes für seine romantische Oper Oberon.

Benjamin Britten hat sich anlässlich seines Festivals in Aldeburgh im Jahre 1960 dieses Stoffes angenommen und aus dem fünfaktigen Schauspiel eine dreiaktige Oper geformt, wobei er Shakespeares Sprache fast im Wortlaut übernommen hat. Für alle magischen und menschlichen Sphären fand Britten jeweils spezifische Klangräume. So werden die unterschiedlichen Ebenen von Herrschen, Liebenden, Handwerkern und Elfen auch musikalisch sehr unterschiedlich charakterisiert. Zudem finden sich in der Partitur zahlreiche Anspielungen auf die Operngeschichte, was in der Aufführung der Handwerker im dritten Akt gipfelt: Die Darbietung des Schauspiels Pyramus und Thisbe präsentiert Britten als Parodie auf die italienische Oper.

(Ronny Dietrich)

 


 


 

LEITUNG

DIRIGAT
Kai Röhrig
REGIE
Karoline Gruber
BÜHNE
Charlina Lucas & Amelie Ottmann
KOSTÜME
Egon Stocchi
DRAMATURGIE
Ronny Dietrich
ASSISTENZ
Stefan Müller
Wolfgang Niessner
EINSTUDIERUNG
Julia Antonovitch
Chariklia Apostolu
Fernando Araujo
SZ. ASSISTENZ
Julia Kalb
HOSPITANZ
Ligia Ghilea
ENGLISCH
Matthew Werley
MASKE
Jutta Martens
Sinfonieorchester der Universität Mozarteum Salzburg
 

 

BESETZUNG

OBERON
Tolga Siner
TYTANIA
Karina Benalcazar | Marie-Dominique Ryckmanns
PUCK
Augustin Groz
THESEUS
Clemens Joswig
HIPPOLYTA
Reba Evans
LYSANDER
Alexander Rewinski
DEMETRIUS
Chi-An Chen
HERMIA
Maria Hegele |  Zsofia Mozer
HELENA
Wendy Krikken |  Mariya Taniguchi
BOTTOM
Felix Mischitz
QUINCE
Di Guan
FLUTE
Sascha Zarrabi
SNUG
Max Tavella
SNOUT
Richard Glöckner
STARVELING
Jakob Hoffmann
FAIRIES
Laura Barthel
Adelheid Caroline Baumgartner
Bettina Meiners
Donata Valerie Meyer-Kranixfeld
Silvia Moroder
Leonie Stoiber