A MIDSUMMER NIGHT'S DREAM

Oper von Benjamin Britten

DO 21.06.2018 | 19:00 Uhr | Premiere

Libretto von William Shakespeare

Musik von Benjamin Britten 

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Mitveranstalter: Department für Bühnen- und Kostümgestaltung

 

Programmheft

 

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde der Universität Mozarteum

 


Zum Inhalt

Aufruhr im Elfenreich: Das Herrscherpaar Oberon und Titania hat sich über einen Knaben entzweit, den beide eifersüchtig für sich beanspruchen. Oberon beauftragt seinen Vertrauten Puck, ein bestimmtes Kraut herbeizuschaffen, dessen Saft einem Schlafenden in die Augen geträufelt diesen in denjenigen verliebt macht, den er beim Erwachen als erstes erblickt. Damit will er Titania für ihre Untreue bestrafen. Puck erwischt allerdings mit diesem Zaubermittel auch zwei herumirrende Liebespaare, die sich nun in völlig verkehrter Konstellation verlieben, was zum totalen Liebesdurcheinander führt. Jetzt ist es an Puck, die Sache wieder gerade zu rücken. Von diesen Geschehnissen zunächst noch unberührt, proben sechs Handwerker im Reich der Elfen das komische Trauerspiel Pyramus und Thisbe, das sie anlässlich der bevorstehenden Hochzeit ihres Landesherrn aufführen wollen. Doch auch sie geraten in das Verwirrspiel dieser Mitsommernacht.

Nacht, Wald, ein märchenhaftes Sujet mit Elfen, Feen und Geistern – bevorzugte Themen der Romantik sind in kaum einem anderen Werk der Weltliteratur so gehäuft vorweggenommen wie in Shakespeares A Midsummer Night’s Dream aus dem Jahr 1595. Es verwundert nicht, dass diese Komödie zahlreiche Komponisten zu einer Vertonung inspiriert hat. So schrieb beispielsweise Henry Purcell nach Shakespeares Vorlage seine Oper The Fairy Queen und Ambroise Thomas seine Oper Le songe d’une nuit d’été. Felix Mendelssohn schuf seine berühmte Ouvertüre und Bühnenmusik (inklusive Hochzeitsmarsch) zu Ein Sommernachtstraum und Carl Maria von Weber verwendete Elemente des Stoffes für seine romantische Oper Oberon.

Benjamin Britten hat sich anlässlich seines Festivals in Aldeburgh im Jahre 1960 dieses Stoffes angenommen und aus dem fünfaktigen Schauspiel eine dreiaktige Oper geformt, wobei er Shakespeares Sprache fast im Wortlaut übernommen hat. Für alle magischen und menschlichen Sphären fand Britten jeweils spezifische Klangräume. So werden die unterschiedlichen Ebenen von Herrschen, Liebenden, Handwerkern und Elfen auch musikalisch sehr unterschiedlich charakterisiert. Zudem finden sich in der Partitur zahlreiche Anspielungen auf die Operngeschichte, was in der Aufführung der Handwerker im dritten Akt gipfelt: Die Darbietung des Schauspiels Pyramus und Thisbe präsentiert Britten als Parodie auf die italienische Oper.

(Ronny Dietrich)


Termine

SA 23.06.2018 | 17:00 Uhr
MO 25.06.2018 | 19:00 Uhr


Besetzung

Musikalische Leitung Kai Röhrig
Szenische Leitung Karoline Gruber
Bühne Charlina Lucas
  Amelie Ottmann
Kostüme Egon Stocchi
Dramaturgie Ronny Dietrich
Musikalische Assistenz Stefan Müller
  Wolfgang Niessner
Musikalische Einstudierung Julia Antonovitch
  Chariklia Apostolu
  Fernando Araujo
Szenische Assistenz Julia Kalb
Regie-Hospitanz Ligia Ghilea
Englisch Matthew Werley
Maske Jutta Martens
Sinfonieorchester der Universität Mozarteum Salzburg
 
Oberon Tolga Siner
Tytania Karina Benalcazar
  Marie-Dominique Ryckmanns
Puck Augustin Groz
Theseus Clemens Joswig
Hippolyta Reba Evans
Lysander Alexander Rewinski
Demetrius Chi-An Chen
Hermia Maria Hegele
  Zsofia Mozer
Helena Wendy Krikken
  Mariya Taniguchi
Bottom Felix Mischitz
Quince Di Guan
Flute Sascha Zarrabi
Snug Max Tavella
Snout Richard Glöckner
Starveling Jakob Hoffmann
Fairies Laura Barthel
  Adelheid Caroline Baumgartner
  Bettina Meiners
  Donata Valerie Meyer-Kranixfeld
  Silvia Moroder
  Leonie Stoiber