LES CONTES D'HOFFMANN

OPERA FANTASTIQUE VON JACQUES OFFENBACH

Libretto von Jules Barbier nach dem Drama von Jules Barbier und Michel Carré
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Mitveranstalter: Das Department für Bühnen-, Film- und Ausstellungsarchitektur
Mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde der Universität Mozarteum
Fotos von Judith Buss.

Programmheft

 

 


VORSTELLUNGEN

GROSSES STUDIO MOZARTEUM SALZBURG

PREMIERE
FR | 10.05.2019 | 19:00 Uhr
VORSTELLUNG 
SA | 11.05.2019 | 17:00 Uhr
VORSTELLUNG 
MO | 13.05.2019 | 19:00 Uhr
VORSTELLUNG
DI | 14.05.2019 | 19:00 Uhr
 

ZUM INHALT

Hier sind Ort und Stunde selber Geister und Gespenster. In ihnen verschlossen leben die Menschen bis sie ersticken.

(Theodor W. Adorno)

Jacques Offenbach - von Rossini mit dem ehrenvollen Titel „Mozart der Champs-Elysées“ versehen – arbeitete intensiv von Krankheit gezeichnet im Wettlauf mit dem Tode an „Les Contes d’Hoffmann“. Als er am 5. Oktober 1880 starb hinterließ er einen gewaltigen Torso unterschiedlichster Versionen und Skizzen. Die Versuche seiner Zeitgenossen, das Werk zu rekonstruieren und zur Aufführung zu bringen, geraten selbst zu etwas Abenteuerlichem: Ein Theater verbrennt, Teile von Offenbachs Autograph fallen den Flammen zum Opfer, Jahrzehnte später tauchen verloren geglaubte Versionen wieder auf, sogar ein ganzes Finale, welches den Giulietta-Akt völlig anders beendet als bislang vermutet. So eröffnet sich für jede Neuinterpretation ein Kaleidoskop an Möglichkeiten. 

Das Sujet basiert tatsächlich auf Erzählungen von E.T.A. Hoffmann.
Les amours fous - mit der Puppe, dem todkranken Mädchen, welches nicht singen darf, und schließlich mit der Kurtisane Giulietta in den Untiefen der venezianischen Halbwelt - durchgeistern die Erzählung, die beim Entzünden des Punsches beginnt.. 

Die Opernklasse von Alexander von Pfeil und Gernot Sahler bringt das Werk in einer verknappten und zugespitzten Version auf die Bühne des Mozarteums, konzentriert auf sicher überliefertes Material.

 

 

LEITUNG

DIRIGAT
Gernot Sahler
REGIE
Alexander von Pfeil
BÜHNE
Lisa Behensky
KOSTÜME
Theresa Staindl
DRAMATURGIE
Malte Krasting
CHORLEITUNG
Stefan Müller
EINSTUDIERUNG
Julia Antonovitch |  Fernando Araujo |  Lenka Hebr | Dariusz Burnecki |  Stefan Müller
SZ. ASSISTENZ
Julia Kalb
HOSPITANZ
Urszula Barnaś
SPRACHBETREUUNG
Florence Gautier | Alice Depret
MASKE
Jutta Martens
Sinfonieorchester der Universität Mozarteum Salzburg
Chor der Universität Mozarteum Salzburg
 

BESETZUNG

HOFFMANN
Gabriel Arce | Nutthaporn Thammathi
LINDORF - COPPELIUS - DR. MIRACLE - DAPERTUTTO
Konstantin Riedl |  Daniel Weiler | Jinseok Kim (Studierauftrag)
SPALANZANI - SCHLEMIHL - NATHANAEL
Kristjan-Jaanek Mölder | Benjamin Sattlecker
CRESPEL
Clemens Joswig | Oscar Marin-Reyes
ANDRES - COCHENILLE - FRANTZ - PITICHINACCIO
Johannes Hubmer
OLYMPIA
Ornella De Luca | Marie-Dominique Ryckmanns
ANTONIA
Anne Reich | Sejin Park | Lyriel Benameur (Studierauftrag)
GIULIETTA
Bryndís Gudjónsdóttir |  Ayse Senogul
LA MUSE - NICKLAUSSE
Vera Maria Bitter |  Maria Hegele
LA VOIX
Ekaterina Bocharova |  Ines Constantino