REIGEN

OPER VON PHILIPPE BOESMANS

Libretto von Luc Bondy

In deutscher Sprache

Mitveranstalter: Department für Bühnen- und Kostümgestaltung

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde der Universität Mozarteum.

Fotos von Judith Buss.

 

Programmheft

 


VORSTELLUNGEN

GROSSES STUDIO MOZARTEUM SALZBURG

PREMIERE

MI | 05.12.2018 | 19:00 Uhr

VORSTELLUNG I

FR | 07.12.2018 | 19:00 Uhr

VORSTELLUNG II

SO | 09.12.2018 | 17:00 Uhr

VORSTELLUNG III

MO | 10.12.2018 | 19:00 Uhr
 


ZUM INHALT

„Ein kleines Dekameron unserer Tage. Die Vergänglichkeit, auch des unterirdischen Lebens, klingt durch das Ganze.“ So beschreibt Alfred Kerr den im Winter 1896/97 entstandenen skandalumwitterten „Reigen“ Arthur Schnitzlers. „Szenen; immer zwischen einer Frau und einem Mann. Jedesmal mitten drin eine Zeile von Gedankenstrichen – in waagrechter Lage. Schnitzler, welcher die seelische Magie der Liebe in anderen Werken leise walten ließ, gibt hier lächelnd die Komödie der unteren Zonen.“

Arthur Schnitzler war schon beim Verfassen der „Zehn Dialoge“ skeptisch bezüglich einer szenischen Umsetzung - „etwas Unaufführbareres hat es noch nie gegeben“ - und verhängte ein Aufführungsverbot, nachdem sowohl die Buchveröffentlichung als auch die Versuche, das „anstößige“ Werk aufzuführen, von Anfeindungen und Prozessen torpediert worden waren. Erst 1982 fand das polarisierende Werk wieder auf die Bühne.

Der 1936 in Tongeren (Belgien) geborene Philippe Boesmans, compositeur en résidance an La Monnaie unter Gérard Mortier und Bernard Focroulle, wurde von Luc Bondy – dem Librettisten und Regisseur der Uraufführung 1993 in Brüssel - auf den „Reigen“ als Opernstoff gebracht: „Ich wollte etwas Leichtes schreiben, etwas, was in der Nähe z.B. zu ,Cosi fan tutte’ liegt.“

Boesmans „Reigen“, dessen Musiksprache der Uraufführungsdirigent Sylvain Cambreling als „Mischung zwischen Alban Berg und Maurice Ravel“ beschreibt, entwickelte sich zu einer der meistgespielten neuen Opern unserer Zeit.

 

 


 

LEITUNG

DIRIGAT
Gernot Sahler
REGIE
Alexander von Pfeil
AUSSTATTUNG
Eric Droin & Yea Eun Hong
DRAMATURGIE
Malte Krasting
EINSTUDIERUNG
Julia Antonovitch | Fernando Araujo | Lenka Hebr | Dariusz Burnecki | Wolfgang Niessner
SZ. ASSISTENZ
Agnieszka Liz
MASKE
Jutta Martens
OENM - Österreichisches Ensemble für Neue Musik
 

BESETZUNG

DIRNE
Ornella de Luca |  Chelsea Kolic
SOLDAT
Gabriel Arce
STUBENMÄDCHEN
Ekaterina Bocharova |  Ines Constantino | Neelam Brader (Studierauftrag)
JUNGER HERR
Johannes Hubmer
JUNGE FRAU
Anne Reich | Sejin Park
GATTE
Audrius Martisius | Konstantin Riedl
SÜßES MÄDCHEN
Vera Maria Bitter | Bethany Yeaman
DICHTER
Nuttaporn Thammathi
SÄNGERIN
Himani Grundström |  Ayse Senogul
GRAF
Jinseok Kim |  Daniel Weiler