Die polnische Sopranistin, Violinistin, Dirigentin, Gesangslehrerin, und Musikwissenschaftlerin, die parallel seit 2014 an der Universität Mozarteum Salzburg (Oper und Musiktheater, Professoren: B. Valentin-Gesang, K. Gruber-Regie, K. Röhrig-Dirigent) und an der K. Szymanowski Musikuniversität in Kattowitz (Doktorstudium, prof. zw. dr hab. Helena Łazarska) studiert. In 2014 erhielt sie einen Doppelten Mastertitel mit Auszeichnung im Solo-Gesang und Dirigieren an der K. Szymanowski Musikakademie Kattowitz (Oberschlesien, Polen). Sie ist Preisträgerin und Finalistin von internationalen Gesang- und Violinwettbewerben in Polen, Deutschland und in der Slowakei. Zu den Festivals, an denen Aleksandra als Solistin teilgenommen hat, gehören, u.a.: Europäische Tage in Paris, Trigonale 2017 – Festival der Alte Musik in Kärnten, Nacht der Komponistinnen und Komponisten in Salzburg, Salzburger Bloomsday (seit 2015 Jahr), XIX. Internationales Kodaly Symposium, Internationales Harfen- Festival in Kattowitz, XV. Internationales Bachfestival in Schwidnitz, Bad Reichenhaller Mozartwoche 2016, 2017, Klanghorizont Kirche, Kirchenmusikalicher Herbst, Lange Nacht der Chöre 2017 in Salzburg, sowie Konzerttourneen nach Deutschland und Frankreich mit der Baltic Neopolis Orchestra.

Als Solistin war sie in Zusammenarbeit mit vielen bekannten Dirigenten und außergewöhnliche Persönlichkeiten, u.a.: J. Kalitzke, H. Graf, R. Goebel, T. Murail,
Kl. Ager, Ch. Ofenbauer, M. Trojahn, A. Parrott, M. Formenti, G. Mandozzi, K. Gruber, K. Rohrig, St. D. Hummel, G. Sahler, W. Muthspiel, H. Kurosaki, T. Schulze, J. Wallnig, M. Legler, H. Albrecht, J. Czifra, W. Ochman, H. J. Knaust, M. J. Błaszczyk, Ch. Min, H. Nomura.

Aleksandra tritt sehr aktiv in Großstädten Polens (u.a. Schlesische Oper Bytom, Theaterszenen und Konzertsäle in Kattowitz, Krakau, Warschau) sowie in Österreich (u.a. Goldenersaal des Musikvereins – in Wien; Großes Festspielhaus, Großer Saal, Solitär, Großes Studio der Universität Mozarteum, Oper im Berg – in Salzburg), Deutschland (u.a. Herkulessaal der Residenz München, Münchener Dom, Stiftskirche Berchstesgaden), Frankreich (Paris, St. Etienne), Italien und in der Slowakei auf. Seit 2013 ist sie Solistin der Salzburger Dommusik und hat Gastauftritte mit u.a. Salzburger Bachgesellschaft.

Die große szenische Erfahrung sammelte Aleksandra als: Soeur Constance (F. Poulenc, Les Dialogues des Carmelites, Regie: K. Gruber; Dirigent: K. Röhrig), Giulia (M. Trojahn, Limonen aus Sizilien, österreichische Uraufführung, R: M. Trojahn, M. Pörzgen, K. Gruber; D: K. Röhrig), Meleagro (Ch. W. Gluck, La Corona, R: M. Legler; D: J. Wallnig), Adele (J. Strauss II, Die Fledermaus, R: K. Gruber; D: K. Röhrig), Fortuna und Virtú (Cl. Monteverdi, L’incoronazione di Poppea, R: K. Gruber, D: G. Sahler), Novizin (G. Puccini, Suor Angelica, R: W. Ochman, D: M. Klauza), Schwester Mary Leo (D. Goggin, Nunsense, R: B. Dzianowicz), Elise Doolittle (G. B. Shaw, Pygmalion, R: J Głybin), Frau (J. Genet, Les Bonnes, R: J. Głybin).

In diesem Jahr hat sie die Partie der Susanna (W. A. Mozart, Le Nozze di Figaro, R: K. Gruber, D: K. Röhrig) vorbereitet. Neue Musik ist eine von den Lieblingsbereichen, die Aleksandra als Solo-Sopranistin beschäftigen. Sie hat große Erfahrung mit Neuer Musik im Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch, Griechisch, Spanisch, Slowenisch, Finnisch und Türkisch und sie arbeitet mit Internationaler Gesellschaft für Neue Musik, Österreichisches Ensemble für Neue Musik (OENM), Gunnar Berg Ensemble Salzburg, Ensemble für Neue Musik der Universität Mozarteum (ENM) und dem Verband Polnischer Komponisten zusammen. Zur ihrer Erfahrung gehören Uraufführungen von u.a. K. Ager, T. Schulze, W. Muthspiel, St. D. Hummel, H. Heher, R. Ch. Bauer, A. Castilla-Avila, O. Jockel, G. Caffrey, M. Kocadayı, S. Ahvenjarvi, E. Bogusławski, V. Krimitza, Z. A. Khalil und in 2014 wurde sie von Tristan Murail zum Jubiläumskonzert eingeladen.

Seit 2015 eingeladen von Klaus Ager hat sie mehrere Stücke während der Salzburger Bloomsday Konzerte uraufgeführt und in 2016 war sie Solistin, eingeladen von Stefan David Hummel, während der Nacht der Komponistinnen und Komponisten in Salzburg (alle Konzerte wurden von ORF übertragen).

Im Oktober 2016 hatte sie grosse Ehre, nach dem gewonnenen Vorsingen Das Buch der hängenden Gärten Op. 15 von A. Schönberg in der Bearbeitung für Solo Stimme und Kammerensemble von Richard Dünser, unter der Leitung von Johannes Kalitzke mit Österreichisches Ensemble für Neue Musik aufzuführen. Im April 2017 präsentierte sie in Leipzig eine auspruchsvoller Uraufführung eines Lied-Zyklus Abendland, der von Robert Christoph Bauer für Aleksandra gewidmet und besonders für ihre Stimme geschrieben wurde.

Seit Mai 2017 tritt sie in Kärnten bei einem grossen Uraufführungsprojekt Alles, was Odem hat, lobe den Herrn! von Tristan Schulze und Wolfgang Muthspiel auf Einladung von Trigonale 2017 – Festival der Alte Musik auf. Im Juni 2017 hat sie ein Stück Codex von A. Lucier mit ENM unter der Leitung von Marino Formenti während eines Festkonzert im Rahmen des Christian Doppler Jubiläumssymposiums 175 Jahre Doppler Effekt auf Einladung von Achim Bornhöft gesungen. Sehr gute Kritiken von Konzerten und Opernaufführungen mit Aleksandra kann man zum Beispiel in den Zeitungen, u.a. Der Neue Marker, Salzburger Nachrichten, DrehPunktKultur und in der renommierten polnischen Musikalische Bewegung finden. Aleksandra beschäftigt sich auch mit der Musikwissenschaft: Vor allem hermeneutische und vergleichende Analyse der Deutschen und Polnischen Vokallyrik, Opernpartituren im Kontext der Persönlichkeitspsychologie und Werkanalysen bezüglich individueller und kollektiver Emission der Stimme und Vokaltechnik. Aleksandras Recherche wurden durch Musikakademie in Kattowitz, Verband Polnischer Komponisten Warschau und Schlesischer Gesellschaft der Chören und Orchestern publiziert. In 2016 wurde Aleksandra zu der Internationalen Musikwissenschaftlichen Konferenz (mit einigen Professoren u.a. aus Universität Sorbonne) in Paris eingeladen, wo sie eine Vorlesung über musikalische Rhetorik gehalten hat.

Für außerordentliche wissenschaftliche und künstlerische Leistungen hat Aleksandra mehrere Stipendien bekommen.
In 2014 erhielt Aleksandra Bronze-Ehrennadel des Schlesischen Verbands der Chöre und Orchestern für Ihr Engagement und ihre Leistungen als Dirigentin. In demselben Jahr wurde sie für Teilnahme am Nationalen Dirigenten Seminar in Breslau ausgezeichnet.

In der Konzertsaison 2012/2013 war sie die Hauptdirigentin der Kammerorchester der Technischen Universität in Krakau. Sie ist auch Gründerin und Dirigentin der Kammerensemble Armonia di Voci in Kattowitz.
Seit 2013 arbeitete sie als beitragende Dirigentin und als Expertin zur Emission der Stimme bei Internationaler Chorakademie In terra pax. Dieses professionelle Ensemble arbeitet jedes Jahr mit Dirigenten aus Polen, Deutschland, Frankreich, Schweden, Norwegen und den USA und tritt im ganz Europa auf. Seit 2015 ist sie Stimmbildnerin und Dirigentin-Assistentin bei den Salzburger Domchören und seit 2016 unterrichtet sie Konzertfach Gesang an der Musikuniversität in Kattowitz.